Fukushima-Betreiber gibt erstmals zu: Katastrophe muss mit höchster Stufe 7 bewertet werden

Geheimhaltung wird offensichtlich aufgegeben. TEPCO gibt zu, dass die radioaktiven Freisetzungen das Ausmaß der Tschernobyl-Katastrophe übersteigen könnten.

Für die BesucherInnen dieser Seiten sicherlich keine Überraschung: Der Betreiber des AKW Fukushima gab heute erstmals zu, dass die Menge der radioaktiven Freisetzungen diejenige der Tschernobyl-Katastrophe übersteigen könnte und die Einstufung des Unfalls auf die höchste Stufe 7 der INES-Skala zu korrigieren ist. Bisher wurde die Stufe 5 angegeben. 

Die japanische Regierung gab auch endlich ihre sture Haltung auf und stimmte der Evakuierung von stark radioaktiv verseuchten Gebieten außerhalb der 20-km-Zone zu. Die Situation wird anhand der Karte ersichtlich. Wien man sieht, liegen Gebiete mit hoher Verseuchung weite außerhalb der 20km-Zone. Anmerkung: Bei Tschernobyl wurden Gebiete ab einer Jahresdosis von 5 mSv evakuiert.