STRABAG HAUPTVERSAMMLUNG: NGOs protestieren am Freitag gegen Bauvorhaben betreffend AKW Mochovce

Utl.: Packelei mit Politik (siehe Fall Gusenbauer) auf Kosten der Sicherheit

Medienmitteilung der NGOs “Antiatom Szene” und “Resistance for Peace”

Wien, Linz am 9.6.2011

Die NGOs “Antiatom Szene” und “Resistance for Peace” werden anlässlich der STRABAG-Hauptversammlung am Freitag, 10.6.2011 ab 9:15 Uhr vor dem “Austria Center Vienna”, Bruno Kreisky Platz, 1220 Wien gegen die Beteiligung der STRABAG am Mochovce-Ausbau 3&4 protestieren.

Ein 4 Meter Banner mit der Aufschrift “Stopp STRABAG Atomgeschäft” wird gezeigt. Flyer, die das skandalöse Bauvorhaben im gefährlichsten Atomkraftwerksprojekt Europas zum Inhalt haben, werden verteilt und Aktionäre zum Protest  gegen den 88 Millionen Euro-Auftrag, den die STRABAG als billigster Bieter erhalten hat, aufgerufen.

“Die STRABAG, welche stark von öffentlichen Aufträgen profitiert, untergräbt mit ihrem Einstieg in die Atomwirtschaft den österreichischen Antiatom-Konsens und ignoriert die Meinung und Sorgen von ca.95% aller Menschen in Österreich.”, so Elvira Pöschko, Obfrau der NGO “Antiatom Szene”. “Das unermessliche Leid und die dauerhafte Umweltzerstörung durch Fukushima hält die STRABAG nicht davon ab mit unserer Sicherheit russisches Roulette zu spielen.”, ist Pöschko entsetzt.

“Die Politik packelt offensichtlich auch mit der STRABAG, was die verlogene Antiatom Politik der letzten Regierungen und der nun aktuellen erklärt. Ex-Kanzler Gusenbauer (SPÖ) ist nun im Aufsichtsrat der STRABAG ein Spitzenverdiener, was logischer Weise auf Gefälligkeitsdienste des Ex-Kanzlers zurückzuführen ist,” empört sich Peter Rosenauer von der NGO “Resistance for Peace”. “Auch Kanzler Faymann gauckelt der Bevölkerung eine seriöse Anti-Atom Politik vor und will wohl in die Fußstapfen Gusenbauers steigen”, so Rosenauer weiter.

“Wir fordern von der STRABAG den sofortigen Rückzug aus dem Mochovce-Projekt und ein Bekenntnis auch künftig die Finger von skrupellosen Atomgeschäften zu lassen. Profitgier darf nicht über Leichen gehen.”, erklären Rosenauer und Pöschko abschließend.

>>>>Hinweis: Strabag Flyer<<<<<

Mehr Infos bei:

Elvira Pöschko  Tel: 0650-666 0065  http://www.antiatomszene.info

Peter Rosenauer Tel: 0664-505 1861  http://www.resistanceforpeace.org