Ausschreibungsverfahren zum Ausbau des AKW Temelín aufgehoben

Fehlende Wirtschaftlichkeit des Atomprojektes zwang CEZ zum Rückzug

Der dominante tschechische Stromversorger CEZ a.s. gab heute die Aufhebung des Ausschreibungsverfahrens zur Errichtung von zwei neuen AKW-Blöcken am Standort Temelín bekannt. Die Ausschreibung begann im Jahr 2009, die Fristen wurden mehrmals verschoben. Nach Ausschluss der französischen Areva beteiligte sich das Unternehmen Westinghouse sowie das russisch-tschechische Konsortium MIR1200 an der Ausschreibung.

Im Verlauf des Verfahrens kam die fehlende Wirtschaftlichkeit des Projektes immer offener zutage. CEZ forderte mehrmals staatliche Unterstützung für das Projekt ein. Als die tschechische Regierung jedoch eine solche Unterstützung ablehnte, war der Projektbetreiber gezwungen, die Ausschreibung zu beenden.