Radioaktive Abfälle

Gutachten zur UVP Temelin veröffentlicht: Freibrief für die Atomlobby, Einwände werden ignoriert.

Die Bürger werden von der österreichischen Politik im Stich gelassen – EU-widrige UVP wird toleriert.

Medienmitteilung von PAVLOVEC ENERGY CONSULTING und der NGO „Antiatom Szene“

Gestern wurde vom tschechischen Umweltministerium das Gutachten zum UVP-Verfahren „Erweiterung des AKW Temelin“ veröffentlicht. Es beinhaltet einen Freibrief für die Errichtung neuer AKW-Blöcke am Gelände des AKW Temelin. Obwohl nicht einmal der Reaktortyp konkret angeführt wurde und alle vier zur Auswahl stehenden Anlagen ungeprüfte Prototypen darstellen, werden im Vorschlag der abschließenden Stellungnahme die möglichen Umweltfolgen negiert und die Errichtung der Reaktoren uneingeschränkt befürwortet. „Die Auswirkungen der radioaktiven Emissionen im Normalbetrieb sind nicht von Bedeutung“, stellt der Gutachter fest. Auch bei schweren Unfällen werden die möglichen Folgen als geringfügig und auf die Havarieplanungszone beschränkt verharmlost, grenzüberschreitende Auswirkungen werden negiert. So kommt der Gutachter schließlich zu der vom Betreiber erwünschten Feststellung: „Ich empfehle die Realisierung des Vorhabens „Erweiterung des AKW Temelin“. „Die Analyse des Gutachtens lässt nur einen Schluss zu – es handelt sich um eine zugunsten des Temelin-Betreibers inszenierte Farce ohne fachliche Grundlage“, erklärt Radko Pavlovec, unabhängiger Energieexperte. „Statt auf objektiven, wissenschaftlich fundierten Tatsachen aufzubauen, werden hier die Umweltauswirkungen von unbestimmten Reaktoren unbekannter Leistung „bewertet“. Alles nach dem Prinzip Hoffnung – wenn kein schwerer Unfall passiert, werden die Folgen schon nicht so schlimm sein“, so Pavlovec abschließend. Weiterlesen

Radioaktives Jod 131 an einigen Messstationen in Österreich und anderen europäischen Ländern registriert

Das Material könnte aus einem Störfall in den AKW´s Bohunice, Mochovce oder Paks stammen – umgehende Untersuchung vor Ort gefordert

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Atomabfall? Die Gemeinden schreckt schon nur die vorläufige Untersuchung

Medieninformation aus Tschechien – Übersetzung
Medium: Lidove noviny (LN) / Redakteur: Marek Kerles / abgekürzt

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Weiteres Referendum am potentiellen Endlagerstandort: 93% lehnen das Projekt ab

Gemeindevertreter wurden zu Aktivitäten gegen das Lager verpflichtet

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Nach Boletice kam ein Transport mit abgebranntem Kernbrennstoff

Umweltschützer aus drei Ländern protestierten gemeinsam gegen grenznahen Endlagerstandort

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Endlagersuche in Tschechien am entschlossenen Widerstand der Bevölkerung gescheitert.

Untersuchung von zwei militärischen Gebieten als Ablenkungsmanöver der Atomlobby.

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Radioaktive Abfälle in der Tschechischen Republik – Übersicht

In der Tschechischen Republik ist die Frage der Entsorgung hochradioaktiver Abfälle (wie in allen Ländern weltweit) völlig ungelöst. Versuche staatlicher Stellen, einen Endlagerstandort zu finden, wurde vom entschlossenen Widerstand der Bürger in den betroffenen Regionen gestoppt. Im Jahr 2004 musste der Industrieminister schließlich ein fünfjähriges Moratorium erklären.

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Südböhmische NGOs protestierten gegen skandalöses Raumordnungsverfahren zum Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle in Temelín

Die NGOs Südböhmische Mütter, Calla, In der Havariezone des AKW Temelin und BIU organisierten heute vor dem Gebäude des Kreisamtes des Südböhmischen Kreises ein Happening, in dessen Verlauf sie auf das völlig unzureichende und von Interessen des Temelin-Betreibers dominierte Raumordnungsverfahren zum Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle am Gelände des AKW Temelín aufmerksam machen wollten.

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Widerstand in Tschechien wächst – Suche nach Endlagerstandorten vorerst gestoppt

Die tschechische Regierung sieht sich mit einer massiven Welle des Widerstandes gegen die Errichtung eines Endlagers für radioaktive Abfälle konfrontiert.

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